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	<title>Kommentare zu: Filmkritik: Tatort - Gesang der toten Dinge</title>
	<link>http://blog.montagsstammtisch.com/2009/03/31/filmkritik-tatort-gesang-der-toten-dinge/</link>
	<description>Hier kann man schreiben und diskutieren, was wichtig ist !</description>
	<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 01:16:50 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://blog.montagsstammtisch.com/2009/03/31/filmkritik-tatort-gesang-der-toten-dinge/#comment-1163</link>
		<author>Robert</author>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 19:31:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.montagsstammtisch.com/2009/03/31/filmkritik-tatort-gesang-der-toten-dinge/#comment-1163</guid>
		<description>&lt;p&gt;Ganz meine Meinung!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Münchner Tatorte mit Batic und Leitmayr waren ja bis vor kurzem noch Kult. Geniale Dialoge, bei denen sich die beiden Kommisare stets ein bissler gegenseitig "hinaufgeschossen" haben. Spannender Krimi mit einem Schuß Witz - so war das bei den vergangenen Tatorten noch der Fall.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber jetzt? Eine witzig-sein-wollende Handlung mit einem Schuß Krimi am Rande. Keine Action weit und Breit. An einigen Stellen fühlte man sich eher an einen Film von Helge Schneider erinnert: der Attentäter der Golfschläger-Attacke wirkte wie der Mann mit der Schweinemaske in "Texas", während Batic und Leitmayr fast schon die absurde Komik von "00 Schneider" an den Tag legten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als weiterer Kritikpunkt muß angemerkt werden, dass der Film an vielen Stellen auch extrem unrealistisch war. Es weiß nun wirlich jeder Münchner, daß Fahrräder im Schloßpark Nymphenburg ABSOLUT TABU sind (laut Grünanlagensatzung der Stadt München). Das gleiche gilt für Parken in der Fußgängerzone.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn wir schon am rummeckern sind: es fällt seit geraumer Zeit auf, daß man bei den Münchner Tatorten bezüglich der Drehorte stinkfaul geworden ist. Da müssen alle Schauplätze immer gleich um's Eck sein: wenn der Mord in der Nymphenburger Wohngegend stattfindet, dann wohnen alle Verdächtigen natürlich gleich ein paar Straßen weiter, oder arbeiten im Palmenhaus im Nymphenburger Schloßpark. Sehr realistisch - wäre ich Mörder, würde ich natürlich auch nur zu Fuß zur Arbeit gehen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dieser Trend wurde offenbar durch Udo Wachtveitl gesetzt: in der Vergangenheit gab es schon auffallend viele Tatorte, die in der Au, in Unter- oder Obergiesing spielten. Das kann kein Zufall sein, wenn der Herr Wachtveitl in der Entenbachstraße in der Au wohnt - so kann er zu Fuß zum Drehort gehen, und sich über Mittag auch mal nach Hause auf einen Kaffee absetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch mein Fazit lautet: die Münchner Tatorte entwicklen sich da in eine ganz komische Richtung.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz meine Meinung!</p>
<p>Die Münchner Tatorte mit Batic und Leitmayr waren ja bis vor kurzem noch Kult. Geniale Dialoge, bei denen sich die beiden Kommisare stets ein bissler gegenseitig &#8220;hinaufgeschossen&#8221; haben. Spannender Krimi mit einem Schuß Witz - so war das bei den vergangenen Tatorten noch der Fall.</p>
<p>Aber jetzt? Eine witzig-sein-wollende Handlung mit einem Schuß Krimi am Rande. Keine Action weit und Breit. An einigen Stellen fühlte man sich eher an einen Film von Helge Schneider erinnert: der Attentäter der Golfschläger-Attacke wirkte wie der Mann mit der Schweinemaske in &#8220;Texas&#8221;, während Batic und Leitmayr fast schon die absurde Komik von &#8220;00 Schneider&#8221; an den Tag legten.</p>
<p>Als weiterer Kritikpunkt muß angemerkt werden, dass der Film an vielen Stellen auch extrem unrealistisch war. Es weiß nun wirlich jeder Münchner, daß Fahrräder im Schloßpark Nymphenburg ABSOLUT TABU sind (laut Grünanlagensatzung der Stadt München). Das gleiche gilt für Parken in der Fußgängerzone.</p>
<p>Und wenn wir schon am rummeckern sind: es fällt seit geraumer Zeit auf, daß man bei den Münchner Tatorten bezüglich der Drehorte stinkfaul geworden ist. Da müssen alle Schauplätze immer gleich um&#8217;s Eck sein: wenn der Mord in der Nymphenburger Wohngegend stattfindet, dann wohnen alle Verdächtigen natürlich gleich ein paar Straßen weiter, oder arbeiten im Palmenhaus im Nymphenburger Schloßpark. Sehr realistisch - wäre ich Mörder, würde ich natürlich auch nur zu Fuß zur Arbeit gehen wollen.</p>
<p>Aber dieser Trend wurde offenbar durch Udo Wachtveitl gesetzt: in der Vergangenheit gab es schon auffallend viele Tatorte, die in der Au, in Unter- oder Obergiesing spielten. Das kann kein Zufall sein, wenn der Herr Wachtveitl in der Entenbachstraße in der Au wohnt - so kann er zu Fuß zum Drehort gehen, und sich über Mittag auch mal nach Hause auf einen Kaffee absetzen.</p>
<p>Auch mein Fazit lautet: die Münchner Tatorte entwicklen sich da in eine ganz komische Richtung.</p>
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